für Ratsuchende
Kinderwunschberatung - with expertise and passion!
Termine für eine Beratung oder Therapie können Sie am einfachsten telefonisch mit mir vereinbaren. Wenn Sie Email vorziehen, können Sie Ihr Anliegen kurz schildern und mir 2 bis 3 Termine vorschlagen, zu denen Sie ein Gespräch bei mir wahrnehmen können. Ich melde mich dann bei Ihnen.
Nachstehend finden Sie formale Informationen zu Beratung, weiter unten Rückmeldungen, die ich von Ratsuchenden erhalten habe. Am Ende dieser Seite stehen noch einige Hinweise, wann eine Beratung sinnvoll sein kann (hier finden Sie auch eine kurze Checkliste) und Weiteres zur Beratung per Telefon oder Video.
Ganz unten auf dieser Seite finden Sie im Sinne von FAQs einige Fragen, die mir regelmäßig gestellt werden – und meine Antworten darauf.
Bitte beachten Sie:
Seit der Pandemie Covid-19 biete ich verstärkt Gespräche per Telefon oder Video (Internet) an. Dies hat den Vorteil, dass es kein Infektionsrisiko gibt und auch die Wegzeiten für Sie entfallen. Ich persönlich ziehe noch immer ein Gespräch mit Ihnen in meiner Praxis vor, doch habe ich die Erfahrung gemacht, dass Therapie und Beratung, vor allem, wenn nur wenige Termine erforderlich sind, auch per Telefon oder Video gut funktionieren.
Dr. Petra Thorn
An folgenden Tagen bleibt meine Praxis aufgrund von Fortbildungen, Tagungsreisen und Urlaub geschlossen:
2. bis 8. Juli 2026, 13. bis 23. August 2026, 27. bis 30. August 2026, 2. und 3. September 2026, 16. September 2026, 18. September 2026, 23. bis 26. September 2026, 5. bis 7. Oktober 2026, 6. November 2026, 10. November 2026, 13. November 2026, 22. Dezember 2026 bis 8. Januar 2027
(last update: 17.6.26)
Vorbereitung
Viele Menschen sind vor dem ersten Gespräch etwas unsiche. Das ist völlig normal. In unseren Gesprächen gibt es keine Prüfungen, keine richtigen oder falschen Antworten und keinen vorgegebenen Weg. Sie entscheiden, welche Themen wichtig sind und wie viel Sie erzählen möchten.
Manchmal geht es um Informationen und Orientierung. Manchmal darum, Gedanken zu sortieren oder schwierige Entscheidungen vorzubereiten. Und manchmal tut es einfach gut, mit einer außenstehenden Person über eine belastende Situation zu sprechen.
Mein Ziel ist es, einen geschützten Raum zu schaffen, in dem Fragen gestellt, Unsicherheiten ausgesprochen und neue Perspektiven entwickelt werden können.
Hier finden Sie einige Fragen und Themen, die Sie im Vorfeld bedenken können und die Ihnen einen Eindruck geben, was aus meiner Sicht im Rahmen des Erstgesprächs wichtig ist.
- Welches Lebenskrise führt Sie zu mir?
- Womit hadern Sie am meisten, welche Situation hat die jetzige Krise ausgelöst?
- Wie sind Sie bislang mit der Krise umgegangen? Was hat geholfen, was hat Ihre Situation erschwert?
- Wo sind Sie an Ihre Grenzen geraten?
- Was bedeutet die Krise für Sie persönlich, für Ihre Paarbeziehung (falls relevant), für Ihr nahes soziales Umfeld (enge Familie und Freunde) und für weitere Lebensbereiche (z.B. der Arbeitsplatz)?
- Möchten Sie das Erstgespräch mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin (falls relevant) wahrnehmen? Wenn Ihre Beziehung betroffen ist, ist dies in der Regel empfehlenswert.
- Was bedeutet es für Sie und für Ihre Partnerschaft, falls Ihr Partner/Ihre Partnerin das Erstgespräch nicht gemeinsam mit Ihnen wahrnehmen möchte?
Bei einer Familienbildung mithilfe Dritter (Samenspende & Co) können Sie sich mit folgenden Fragestellungen vorbereiten:
- Können Sie sich beide auf diesen Weg der Familienbildung einlassen oder gibt es unterschiedliche Haltungen?
- Wie können Sie mit der unterschiedliche Form der Elternschaft (soziale Elternteil und biologischer Elternteil) umgehen?
- Können Sie mit Ihren Freunden und Ihrer Familie offen sprechen?
- Haben Sie eine gemeinsame Haltung zur Aufklärung des Kindes?
- Wissen Sie, wie sich Kinder in unterschiedlichen Entwicklungsstufen mit ihrer Zeugungsgeschichte auseinandersetzen und welche Fragen auf Sie als Eltern zukommen?
- Was bedeutet es für Sie und das Kind, wenn Sie diesen Weg alleine als Solo-Mutter gehen möchten?
- Welche Auswirkung hat Ihr Alter auf Ihre Elternschaft und das gewünschte Kind?
Wir alle können in Lebenskrisen geraten. Manchmal schaffen wir es, alleine oder mit der Unterstützung von Freunden und Familie wieder herauszukommen – manchmal nicht. Scheuen Sie sich dann nicht, eine Therapie oder Beratung hin Anspruch zu nehmen. Bei einer Krise nicht mehr weiter zu wissen bedeuten nicht automatisch, dass man krank ist. Professionelle Hilfe kann jedoch dazu beitragen, dass Sie Wege aus der Krise finden und Ihre Leben wieder selbst in die Hand nehmen können – damit Sie zufrieden oder sogar glücklich Ihren Weg gehen können.
alle Bücher zu beziehen bei FamART
HONORAR...
Mein Honorar beträgt innerhalb der Praxiszeiten € 110,00 pro 50 Minuten. In Ausnahmefälle ist es möglich, Termine außerhalb der Praxiszeiten und an Wochenenden zu vereinbaren. Hierfür erlaube ich mir € 150,00 pro Sitzung (50 min.) in Rechnung zu stellen. Dieses Honorar gilt auch für Feiertage.
Die vereinbarten Termine sind verbindlich. Falls Sie einen Termin nicht einhalten können, bitte ich Sie, diesen mindestens 2 Tage vorher telefonisch oder per Email abzusagen. Sollte Sie den Termin kurzfristiger absagen müssen, erlaube ich mir, Ihnen mein Honorar in Rechnung zu stellen, denn bei einer kurzfristigen Terminabsage kann ich diesen Termin nicht mehr anderweitig vergeben.
Die Kosten von Paarberatung/-therapie sowie von Kinderwunschberatung/-therapie werden in der Regel von den gesetzlichen oder privaten Krankenkassen nicht erstattet. Der Vorteile für Sie: kaum Wartezeiten, keine Ablehnung bei Abschluss von Zusatzversicherungen, ggf. können die Kosten steuerlich geltend gemacht werden.
Falls es Ihnen aufgrund Ihrer Einkommenssituation nicht möglich ist, mein Honorar zu zahlen, können Sie dies gerne bei mir ansprechen, damit wir eine Lösung finden. Ich bin bemüht, dass eine Beratung oder Therapie nicht aus finanziellen Gründen scheitern muss. Auch biete ich einmal monatlich eine kostenfreie psychosoziale Kinderwunschberatung im Rahmen von donum vitae Darmstadt an. Auch hierfür können Sie mir mir telefonisch einen Termin vereinbaren.
Öffnungszeiten...
Die Öffnungszeiten der Praxis sind
Montag bis Donnerstag 9.00 bis 18.00 Uhr
Freitags 9.00 bis 15.00 Uhr
Ich bin häufig auf Kongressen oder Tagungen und leite Fortbildungen. Dies ist der Grund für die eingeschränkten Öffnungszeiten am Freitag. Die Zeiten, zu denen die Praxis geschlossen ist, können Sie dem grünen Banner oben unter dem Foto entnehmen.
Bitte beachten Sie: Der Weg zur Praxis und der Eingangsbereich sind videoüberwacht.
Intensiv-sitzungen...
die länger als 50 min. dauern (ggf. mit Pause), können Sie auf Nachfrage mit mir vereinbaren. Dies ist vor allem sinnvoll, wenn Sie eine lange Anfahrt haben oder in einer schwierigen Situation sind, die schnelle Entscheidungen verlangt. Es ist sinnvoll, dass Sie diese Sitzungen vorbereiten, indem Sie alle Themenbereiche, die Sie in der Sitzung mit mir klären möchten, notieren.
Rückmeldungen zu Therapie & Beratung...
Vor 4 Jahren waren wir bei Ihnen...
Liebe Fr. Thorn, eben habe ich in meiner Ablage nochmal nachgeschaut, wir waren genau gestern vor 4 Jahren zum 1. Beratungsgespräch bei Ihnen und heute darf ich Ihnen mitteilen, dass am 02.06.2016 unsere Tochter Jennifer geboren wurde. Es war ein langer Weg mit vielen Niederschlägen aber schließlich hat sich unser Durchhaltevermögen und die Unterstützung durch einige Menschen, zu denen Sie gehören, bezahlt gemacht.
Wir sind mit Jennifer jetzt seit einigen Woche vom Krankenhaus zu Hause und unser kleiner Schatz hat bei uns bereits alles auf den Kopf gestellt. Aber wir sind überglücklich mit ihr und genießen jede Stunde mit ihr. Sie ist ein gesundes Kind und auch mir geht es nach einer anstrengenden Geburt schon wieder ganz gut.
Liebe Fr. Thorn, wir möchten uns bei Ihnen ganz herzlich für die Gespräche, Emails und Telefonate bedanken, die wir mit Ihnen führen durften. Sie haben uns geholfen unsere Entscheidungen zu treffen und den Mut zu haben dran zu bleiben. Sie haben uns immer wieder wichtige Impulse gegeben, die uns weitergebracht haben. Ihre Beratung, fachliche Expertise und insgesamt Ihre Art haben uns dazu verholfen heute unsere Tochter im Arm halten zu dürfen und dafür sind wir Ihnen unendlich dankbar. Wir denken, dass wir uns in ein paar Jahren bei einem Ihrer Kurse zur Aufklärung von Kindern aus Eizellspende wieder sehen werden. Bis dahin wünschen wir Ihnen das Allerbeste und dass Sie mit Ihrer Arbeit noch vielen Paaren weiterhelfen können. Auch Jennifer bedankt sich mit 2 Fotos.
Viele herzliche Grüße
Brauchen wir eine Beratung?
Sehr geehrte Frau Thorn, wir waren vor dem Termin bei Ihnen recht skeptisch, ob wir tatsächlich eine Beratung brauchen. Wir haben allerdings viele Themen gesprochen, die mit der Samenspende einhergehen, auf die wir alleine gar nicht gekommen wären. Insofern hat sich die Beratung (und auch der Weg zu Ihnen) wirklich gelohnt. Wir würden es im Nachhinein immer wieder so machen! Wir gehen jetzt ein ganzes Stück sicherer mit der Behandlung um.
Herzliche Grüße aus der Schweiz, Uli und Sabine S.
Telefonberatung....
Liebe Frau Thorn, hier noch eine Nachlese: Eine Beratung per Telefon? Und ich sehe Sie gar nicht? Das war für mich eigentlich nicht vorstellbar. Aber weil wir so weit weg wohnten und ein kleines Kind hatten, konnte wir nicht zu Ihnen reisen. Und ich war erstaunt, dass die Beratung per Telefon sicherlich nicht viel schlechter war als eine persönliche Beratung – nur dass wir den weiten Weg nicht auf uns nehmen mussten.
Herzliche Grüße aus der Schweiz!
Unsere etwas längere Geschichte ..
Mein Mann und ich lernten uns 1998 kennen, und wir verbrachten wunderschöne Jahre zu zweit. Schon während unserer Studienzeit war klar, dass wir beide uns Kinder wünschten. Als wir beide einen festen Job hatten, habe ich die Pille abgesetzt. 2008 haben wir standesamtlich geheiratet, dann unser Haus gebaut (mit drei Kinderzimmern). Im Sommer 2009, als das Haus fertig war, haben wir kirchlich geheiratet. Als nach etwas 1,5 Jahren noch keine Schwangerschaft eingetreten war, riet mein Frauenarzt uns, dass mein Mann ein Spermiogramm machen lassen sollte. Dann der Schock: Es waren überhaupt keine Spermien nachweisbar. Wir waren am Boden zerstört. Es folge eine TESE, aber auch hier wurden keine Spermien gefunden. Nach einiger Zeit des Verarbeite stießen wir auf das Thema der Samenspende. Zuerst sehr kritisch, dann sehr interessiert. Wir machten bei Frau Thorn ein Seminar und hatten uns danach für diese Art der Familienbildung entschieden. Im Frühling 2009 wechselten wir die Kinderwunschklinik, um uns in der neuen Praxis übe den Ablauf mit Samenspende zu informieren. Es erfolgten verschiedene Untersuchungen, unter anderem auch wieder ein Spermiogramm, und dann verkündete uns der Arzt die frohe Botschaft: Es waren einzelne Spermien gefunden worden, die für eine ICSI reichen würden. Wir konnten unser Glück kaum fassen. Es bestand wider die Möglichkeit auf leibliche Kinder. Wir feierten dann erstmal ganz groß unsere kirchliche Hochzeit und gingen auf Hochzeitsreise.
Im Juli 2009 haben wir unsere 1. ICSI gemacht und am 11. August kam der Anruf: „Herzlichen Glückwunsch, Sie sind schwanger.“ Wir konnten es kaum begreifen. Es wurde nur eine Eizelle eingesetzt, und diese hatte es sich gemütlich gemacht. Im April 2010 wurde nach einer tollen Schwangerschaft unsere Tochter Lotta geboren. Nach einer schönen Wassergeburt konnten wir sie in unsere Arme schließen. Es war und ist immer noch das Beste, was uns passiert ist. Als Lotta 1,5 Jahre alt war, kam der Wunsch nach einem Geschwisterlichen. Wir hatten noch 3 befruchtete Eizellen eingefroren und starteten ganz optimistisch mit einem Kryoversuch. Als dieser negativ ausging, waren wir noch nicht besonders enttäuscht. Wir wissen ja noch nicht, was vor uns lag. Ich fasse es kurz zusammen: 2011 1 Kryo – negativ 1 ICSI – negativ 2012 3 Kryos – negativ 1 ICSI – Eileiterschwangerschaft 5 Kryos – negativ 2013 1 ICSI – negativ 3 Kryos – negativ 1 ICSI – Eileiterschwangerschaft 2014 – 1 Kryo – negativ 1 ICSI – POSITIV (20. Mai 2014) Ganz wichtig für uns war, dass wir die ganze Zeit trotzdem unser Leben uns besonders die Zeit mit Lotta in vollen Zügen genossen haben. Nach den negativen Ergebnissen dauerte es immer eine Zeit, bis wir uns erholt hatten, aber wie blieben optimistisch. Jetzt bin ich in der 18. Schwangerschaftswoche und vielleicht erfahren wir am Dienstag, ob Lotta einen kleinen Bruder oder eine kleine Schwester bekommt. Wir freuen uns alle sehr auf das Baby.
Seit der Schwangerschaft mit Lotta sind wir ganz offen mit dem Thema umgegangen. Alle Freunde. die Familie und auch Kollegen wussten bescheid und haben mit uns gehofft. Ich glaube, dass hat es einfacher gemacht. Trotz des langen Wegs sind wir sehr dankbar, das Glück zu haben, unser Leben mit unseren Kindern zu teilen. Wir wünschen allen Paaren, die sich auch auf diesem langen Weg befinden, viel Kraft, Geduld und viel, viel Glück!
Sehr geehrte Frau Thorn,
Sehr geehrte Frau Thorn,
Sie haben mir im Gespräch gute Anregungen hinsichtlich Möglichkeiten (Adoption etc.) und was die weitere Vorgehensweise betrifft, gegeben.
Auch war es für mich sehr hilfreich zu überlegen, was bei unserem nächsten ICSI Versuch zu bedenken oder zu verändern (aufgrund der vergangenen Versuche/Behandlungen) ist.
Vielen Dank für Ihre kompetente Beratung!!!
Liebe Grüße,
I. L.
Hallo...
Danke schön für die Beratung auf Augenhöhe!
Wir haben uns einfach wohl gefühlt und wurden ernst genommen, ohne dass wir das Gefühl hatten „Patienten“ zu sein!
Herzliche Grüße aus Norddeutschland,
P. und O. A.
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Liebe Frau Thorn,
schon lange wollte ich Ihnen einmal schreiben und Ihnen meinen Dank aussprechen. Sie hatten uns vor ca 20 Jahren sehr lieb auf unserem Weg der Familiengründung per Spendersamen begleitet.
Unsere Kinder Evelyn und Samuel (21 und 17) sind soooo tolle Kinder und wir sind ganz besonders stolz darauf, wie toll sie mit dem Thema ihrer Entstehung umgehen. Von Beginn an sind wir sehr offen und ehrlich gewesen, haben immer offen über ihre Entstehungsgeschichte gesprochen. Ihr Buch hat dabei immer sehr gut geholfen, ein so toll illustriertes und einfühlsam geschriebenes Buch.
Evelyn hat nun über unseren damaligen Arzt die Daten ihres Spenders erfahren. Sie meinte, sie suche nicht nach einem neuen Papa (den habe sie ja bereits!), sondern nur nach einem Teil ihrer Identität.
Ich bin sehr stolz darauf, dass wir diesen Weg so gegangen sind. Daran haben Sie einen großen Anteil und dafür möchte ich mich nochmals ganz herzlich bei Ihnen bedanken.
Ich schicke Ihnen ganz liebe Grüße
K. M., im Frühling 2023
Die Entscheidung zur...
Eizellspende sind wir nicht leichtfertig gegangen. In meinem Herzen hat es sich sehr schnell passend angefühlt, aber mein Mann hat sich damit schwerer getan und wir mussten für uns noch viele Details klären zur Familienbildung mithilfe Dritter, wie es im Fachjargon heißt.
Wir haben uns entschieden, zu einer Beratungsstelle zu gehen.
Konkret haben wir uns an eine Beraterin vom BKiD gewandt – Deutsche Gesellschaft für Kinderwunschberatung – Beratungsnetzwerk für Kinderwunsch Deutschland e.V., namentlich Frau Dr. Thorn. Sie hat viele Jahre Erfahrung in der Beratung von Familien, die Kinder mithilfe von Samenspende, Eizellspende oder Embryoadoption bekommen.
Die Beratung fand ich sehr wertschätzend, ergebnisoffen und von seiten Frau Thorns sehr informativ. Das Geld war definitiv gut angelegt, wir konnten unsere Gedanken klären und haben wertvollen Input bekommen.
Wir besprachen so einiges, z.B. ging es um die Frage, ob offene oder anonyme Spende und die Aufklärung des Kindes.
Mein Mann hatte bspw. die große Befürchtung, ich könnte das Kind nach der Geburt nicht lieben und ihn und das Kind verlassen. Totaler Blödsinn, aber das war nun mal seine Angst. Die Beraterin konnte ihn beruhigen, nach Studien und ihrer Erfahrung nach unterscheiden sich die Muttergefühle und die Familien generell nicht von natürlich entstandenen. Für meinen Mann war das beruhigend zu erfahren.
Mein Ratschlag an Paare oder Singles, die vor solch einer speziellen Form der Familiengründung stehen ist, mit den ganzen Fragen und Sorgen eine auf Form der Familienbildung spezialisierte Beratung aufzusuchen. Vor Pflegschaft und Adoption ist es vorgeschrieben und ich verstehe wirklich, warum.
Für mich war die EZS der passende Weg, aber es muss nicht zu jeder Frau passen, auch das findet ihr in einem Beratungsgespräch heraus. Gerade wenn ihr unsicher seid, Zweifel habt.
Aufklärungsgespräche...
Hallo Frau Thorn, ich wollte mich nur noch mal fix melden, um mich für das tolle Gespräch vom letzten Freitag zu bedanken! Sie haben meine Erwartungen um Lichtjahre übererfüllt und meine Frau und ich fühlen uns ideal vorbereitet auf die anstehenden Aufklärungsgespräche mit unseren Kindern!
Viele Grüße Gunnar C.
Informationen zu Familienbildung mithilfe Dritter
alle Bücher zu beziehen bei FamART
Samenspende, Embryonenspende & Co
Vor einer Behandlung mit Samenspende und ähnlichen Behandlungen, die eine dritte Person einbeziehen, ist eine psychosoziale Kinderwunschberatung empfehlenswert, um vor allem Themen wie den Umgang mit der unterschiedlichen Elternschaft (z.B. bei der Samenspende: biologische Mutter und sozialer Vater, bei der Eizellspende anders herum, bei der Embryonenspende sind beide soziale Eltern), die Aufklärung des Kindes und der Umgang mit dieser Behandlung im eigenen sozialen Umfeld zu reflektieren. Für mich als Fachkraft hat die Beratung vor allem zum Ziel, dass Sie gut informiert und mit möglichst viel Sicherheit die medizinische Behandlung starten und Sie (alleine oder als Paar) eine (gemeinsame) Haltung zur Frage „Wie offen gehe ich/gehen wir mit dieser Familienzusammensetzung um“ entwickeln können.
Brauche ich diese Beratung?
Es gibt in Deutschland keine Vorschrift, dass Sie sich vor Behandlungen wie Samenspende u.ä. einer Beratung unterziehen müssen. Dennoch gibt es mittlerweile viele Kinderwunschzentren, die ihren Patient*innen eine solche Beratung dringend ans Herz legen. Darüber hinaus empfiehlt die Bundesärztekammer in ihren Richtlinien zur künstlichen Befruchtung, dass Ärzte vor einer Samenspende eine Beratung empfehlen. Dies setzen viele Kinderwunschzentren um, indem sie eine Beratung vor Behandlungsbeginn empfehlen.
In der Beratung geht es nicht darum, Ihren Kinderwunsch oder Ihre Elternfähigkeit zu hinterfragen. Die Beratung hat vor allem zum Ziel, dass Sie umfassend informiert die Behandlung starten. Dazu gehört, dass Sie die medizinischen Grundlagen und die juristischen Regelungen kennen und dass Sie (ggf. als Paar gemeinsam) nicht nur das über ob, wann und wie der Aufklärung des Kindes Bescheid wissen, sondern auch erfahren, wie sich Kinder im Laufe ihrer Entwicklung mit ihrer Zeugungsgeschichte auseinandersetzen – welche Fragestellungen also auf Sie als Eltern eines Kindes im Kindergartenalter, im Schulalter, in der Pubertät und darüber hinaus zukommen.
Ist die Beratung wirklich hilfreich?
Ich weiss von vielen, dass sie zunächst recht skeptisch sind, ob ihnen diese Beratung tatsächlich weiterhilft. Nach Abschluss der Beratung höre ich jedoch von fast allen, dass sie froh waren, im Rahmen der Beratung so ausführlich informiert zu werden und die eine oder andere individuelle Situation klären zu können. Einige Ratsuchende sind danach sogar der Meinung, dass eine solche Beratung vielleicht doch verbindlich für alle sein sollte und fast alle empfinden sich als gut informiert und vorbereitet.
Beratung oder Seminar?
Häufig werde ich gefragt, was denn sinnvoller ist, eine Beratung oder ein Seminar. Im Rahmen einer Einzel- oder Paarberatung kann ich individuell auf Ihre Situation eingehen. Dies ist vor allem hilfreich, wenn Sie persönliche Situation besprechen möchten, z.B. wenn es bereits Kinder aus einer ersten Beziehung gibt und diese ebenfalls aufgeklärt werden sollen oder wenn Sie eine Samenspende mit einem Ihnen bekannten Spender überlegen.
Bei den Seminaren haben Sie die Möglichkeit, mit anderen in den Austausch zu gehen. Und viele bleiben auch danach in Kontakt, häufig per Email. Sie haben dann also eine kleine Gruppe, in der Sie sich z.B. während der medizinischen Behandlung unterstützen können.
Sie wollen etwas zu Samenespende & Co lesen?
Ich habe viel dazu publiziert, meine Publikationsliste können Sie hier einsehen. Und bei FamART (weiter unten ist der aktuelle Verlagskatalog eingestellt) gibt es zahlreiche Bücher dazu – für Wunschkinder und für (Wunsch-)Eltern.
Informations- und Aufklärungsseminare
Anmeldung
Bitte melden Sie sich mit den nebenstehenden Formular an. Dieses können Sie herunterladen, ausfüllen und mir zumailen. Bei Anmeldung und Zahlungseingang des Teilnahmebetrags bis zu 6 Wochen vor einem Seminar beträgt die Gebühr € 105,00 pro Teilnehmer, bei Anmeldung und Zahlungseingang danach € 130,00 pro Teilnehmer. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine kurze Anmeldebestätigung. Spätestens ein paar Tage vor dem Seminar (bzw. frühzeitig wenn alle Teilnehmer den Teilnahmebetrag überwiesen haben) informiere ich Sie über die Anzahl der Teilnehmer.
Meine Bankverbindung:
Consors Bank/BNP
DE47 7012 0400 8481 6720 07 | DAB BDE MM
Seminare per Video
Seit Covid-19 hat sich die Durchführung der Seminare im Video-Format durchgesetzt. Es bietet Ihnen als Teilnehmer*in den Vorteil, dass Sie weder Anfahrts- noch Übernachtungskosten haben.
Bis auf Weiteres werde ich die Seminare online durchführen.
Falls Sie Interesse an einem Seminar in meiner Praxis haben (64546 Mörfelden, Langener Str. 37, Hinterhaus | Weg zur Praxis und Eingangsbereich sind videoüberwacht), kommen Sie bitte auf mich zu. Hier finden Sie eine Anfahrtsbeschreibung.
Info-Seminar
Familienbildung mit Samenspende und anderen Formen der Spende. Die letzte Stunde dient dem Austausch der TeilnehmerInnen untereinander.
Freitag, 10. Juli 2026, 13.00 bis 17.00 Uhr (per Video)
Montag, 28. September 2026, 15.00 bis 19.00 Uhr (per Video)
Montag, 7. Dezember 2026, 15.00 bis 19.00 Uhr (per Video)
weitere Termine sind in Planung, bitte ab und zu vorbeischauen!
Inhalte: Info-Seminar
- Können wir mit Freunden und Verwandten über die Zeugungsgeschichte sprechen? Mit welchen Reaktionen müssen wir rechnen?
- Was bedeutet es für uns als Paar, wenn einer biologischer Elternteil, der andere sozialer Elternteil wird?
- Wie entwickeln sich Kinder, die mit einer Samenspende o.ä. gezeugt wurden? Welche Bedeutung hat die Aufklärung?
- Wie sehen Kinder die Person, die zu ihrer Zeugung maßgeblich beigetragen hat?
- Interessieren sich Kinder für ihre Halb- oder Vollgeschwister?
- Wie kann ein möglicher Kontakt zwischen Kind und Spender aussehen und was bedeutet dies für die Eltern?
Zudem erhalten Sie Information zu juristischen Aspekten und medizinischer Vorgehensweise dieser Behandlungen. Die Seminare bieten zudem ausreichend Zeit für den gemeinsamen Austausch. Häufig bleiben die Teilnehmer auch über das Seminar hinaus miteinander in Kontakt!
Aufklärungs-Seminar
Familienbildung mit Samenspende und anderen Formen der Spende. Die letzte Stunde dient dem Austausch der TeilnehmerInnen untereinander.
Montag, 13. Juli 2026, 15.00 bis 19.00 Uhr (per Video)
Freitag, 9. Oktober 2026, 13.00 bis 17.00 Uhr (per Video)
Montag, 30. November 2026, 15.00 bis 19.00 Uhr (per Video)
weitere Termine sind in Planung, bitte ab und zu vorbeischauen!
Inhalte: Aufklärungs-Seminar
Diese Seminare sind für alle Eltern gedacht, die ein Kind mit Hilfe der Spendersamenbehandlung, Eizellspende, der Embryonenspende und/oder mit Hilfe einer Leihmutter bekommen haben und sich darüber informieren möchten, wie ihre Kinder aufgeklärt werden und sie mit Familie und Freunden über die Zeugungsgeschichte sprechen können. Es ist offen für heterosexuelle, gleichgeschlechtliche Eltern und Solo-Mütter. Vor allem werden die folgenden Fragen diskutiert:
- Wann ist ein günstiges Alter für die Aufklärung?
- Welche Worte können wir wählen, damit das Kind seine Zeugungsart versteht?
- Wie kann eine Aufklärung gelingen, wenn das Kind schon älter ist?
- Mit welchen Reaktionen können wir als Eltern rechnen, wenn Kinder in ihrem Umfeld (Kindergarten, Schule) über die Zeugungsart sprechen und wie können wir damit umgehen?
- Verändern sich die Gefühle zwischen dem Kind und den Eltern durch die Aufklärung?
- Welche Bedeutung hat der Samenspender/die Eizellspenderin/die Leihmutter für das Kind?
- Wie können wir mit Freunden und Familienangehörigen über die Zeugung unseres Kindes sprechen?
- Was passiert, wenn unser Kind den Spender/die Spenderin kennenlernen möchte?
- Wie kann ein möglicher Kontakt zwischen Kind und Spender überhaupt aussehen und was bedeutet dies für uns als Eltern?
Die Seminare bieten zudem ausreichend Zeit für den gemeinsamen Austausch. Häufig bleiben die Teilnehmer auch über das Seminar hinaus miteinander in Kontakt
Rückmeldungen zu den Seminaren
Bindung zum Kind?
Liebe Frau Dr Thorn,
wir hatten vor ca 8 Wochen einen Beratungstermin wegen der bevorstehenden Geburt meiner Tochter Paula und meiner Befürchtungen, ich könnte ihr Aussehen etwas zu kritisch beäugen, da sie aus einer Eizellen- und Samenspende entstanden ist. Ich möchte nicht unnötig Ihre Zeit beanspruchen, aber ich dachte, es wäre für Sie vielleicht interessant, wie es dann weiter ging.
Ironischerweise hatte ich zwei Tage nach unserem Gespräch einen Termin bei meinem Frauenarzt, wo ich ein 3D-Ultraschallbild von Paulas Gesicht bekam, das so verzerrt und erschreckend aussah, dass ich wirklich Angst hatte, ich könnte ein deformiertes Baby bekommen. In den Wochen danach habe ich der Geburt dann mit sehr gemischten Gefühlen entgegen geblickt. Aber natürlich kam alles ganz anders: Die Geburt war ein Drama, weil unsere Kleine mit einmal langsame Herztöne bekam, und sofort ein Notkaiserschnitt eingeleitet werden musste. Bis ich die Vollnarkose erhielt, vergingen ca nur drei Minuten, aber es waren die schlimmsten drei Minuten meines Lebens. Als ich aufwachte, war meine Kleine auf der Neugeborenen- Intensivstation zur Beobachtung und Stabilisierung, aber ich konnte sie dort jederzeit besuchen, nach 2 Tagen kam sie zu mir auf Station, und nach 3 Tagen wurden wir beide gesund entlassen.
Und wie erging es mir, als ich sie zum ersten Mal sah?
Es ist schwer zu sagen, ob es einfach Mutter Natur war, die die Regie übernahm, ob es an der Angst lag, die ich um Paulas Leben hatte, oder es der Tatsache geschuldet ist, dass unsere Kleine ganz objektiv (😉) das bezauberndste Baby der Welt ist – woran es auch immer lag, Tatsache ist, dass ich, als sie mir in meinem Krankenbett auf den Bauch gelegt wurde, von solchen Gefühlen geflutet wurde, dass es mich in meinen Grundfesten erschütterte 😍🥰
Wahrscheinlich wäre dies auch passiert, wenn die Kleine weniger bezaubernd gewesen wäre – aber wie dem auch sei, Fakt ist, dass mein Partner und ich uns sofort in sie verliebt haben, und sie noch viel süßer und vollkommer ist, als wir es uns je hätten vorstellen können. Dass sie genetisch nicht von uns ist, ist uns jetzt vollkommen egal, und Paula ist die Tochter, die uns das Schicksal geschenkt hat.
Ich kann also nur bestätigen, dass Sie vollkommen recht damit hatten, dass sich Muttergefühle automatisch nach der Geburt einstellen, und ich kann Sie nur bitten, anderen Frauen wie mir weiter Mut zu machen, sich durch eine Eizellenspende den Traum vom eigenen Kind zu erfüllen (oder es jedenfalls zu versuchen).
Vielen Dank nochmal für Ihre Beratung und Unterstützung!
Sabrina D.
Liebe Petra,
vielen Dank für das informative Aufklärungsseminar am vergangenen Montag, aus welchem ich sehr gestärkt herausgegangen bin. Seit unsere Tochter auf der Welt ist, begleiten mich die Sorgen (hin und wieder auch kleine Ängste), dass sie ernsthafte Probleme mit Ihrer Identität bekommen könnte und auch Ablehnung durch Dritte (nicht von der eigenen Familie) aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte erfahren könnte.
Seit Montag bin ich nun sehr zuversichtlich, dass das nicht passieren wird und wir die Situation gut meistern werden. Auch wenn sicherlich nicht immer alles reibungslos verlaufen wird.
Es war auch sehr schön und hilfreich, Eltern in ähnlicher Situation kennenzulernen. Eben nicht immer nur über irgendwelche Foren im Netz. Du hast es geschafft, eine wunderbare Wohlfühlatmosphäre herzustellen, in welcher jeder seiner Sorgen wertungsfrei äußern konnte.
Ich werde nun im ersten Schritt meine Familie aufklären, das liegt mir noch „wie ein Stein im Magen“. Hier habe ich keine Angst, Ablehnung zu erfahren, insbesondere nicht gegen unserer Tochter, sondern lediglich die Enttäuschung zu spüren, dass ich nicht von Anfang ehrlich war. Aber das bekomme ich hin :-).
Liebe Grüße
S. W.
Sehr geehrte Frau Dr. Thorn,
Herzlichen Dank...,
… für das tolle informative und motivierende Seminar heute Nachmittag. Und vielen Dank für den Tipp mit dem Restaurant in der Nähe – das Essen war super!
An dieser Stelle...
möchte ich mich auch nochmal sehr herzlich bei Ihnen bedanken. Wir waren vor ca. 2 Jahren bei Ihnen zu dem Info-Nachmittag zum Thema Spendersamen. Mein Mann und ich waren damals noch unentschieden, ich selbst hatte Vorbehalte. Die Gespräche und Informationen waren für mich sehr sehr hilfreich – vor allem das innere Bild, das ich mir vom Spender machte, hatte sich grundlegend geändert – meine Vorbehalte den Spendern gegenüber verwandelte sich in tiefe Dankbarkeit ihnen gegenüber. Dies eröffnete mir dann die innere Möglichkeit, mich diesem Weg zu öffnen.
Ich bin nun in der 35. Schwangerschaftswoche und wir freuen uns sehr. Auch die Resonanz in Familie und Freundeskreis war sehr positiv auf unsere Offenheit bzgl.Thema Spendersamen. Vielen Dank für Ihre Hilfe bei unserem Weg!
Vor 4 Jahren waren wir bei Ihnen...
Liebe Fr. Thorn, eben habe ich in meiner Ablage nochmal nachgeschaut, wir waren genau gestern vor 4 Jahren zum 1. Beratungsgespräch bei Ihnen und heute darf ich Ihnen mitteilen, dass am 02.06.2016 unsere Tochter Jennifer geboren wurde. Es war ein langer Weg mit vielen Niederschlägen aber schließlich hat sich unser Durchhaltevermögen und die Unterstützung durch einige Menschen, zu denen Sie gehören, bezahlt gemacht.
Wir sind mit Jennifer jetzt seit einigen Woche vom Krankenhaus zu Hause und unser kleiner Schatz hat bei uns bereits alles auf den Kopf gestellt. Aber wir sind überglücklich mit ihr und genießen jede Stunde mit ihr. Sie ist ein gesundes Kind und auch mir geht es nach einer anstrengenden Geburt schon wieder ganz gut.
Liebe Fr. Thorn, wir möchten uns bei Ihnen ganz herzlich für die Gespräche, Emails und Telefonate bedanken, die wir mit Ihnen führen durften. Sie haben uns geholfen unsere Entscheidungen zu treffen und den Mut zu haben dran zu bleiben. Sie haben uns immer wieder wichtige Impulse gegeben, die uns weitergebracht haben. Ihre Beratung, fachliche Expertise und insgesamt Ihre Art haben uns dazu verholfen heute unsere Tochter im Arm halten zu dürfen und dafür sind wir Ihnen unendlich dankbar. Wir denken, dass wir uns in ein paar Jahren bei einem Ihrer Kurse zur Aufklärung von Kindern aus Eizellspende wieder sehen werden. Bis dahin wünschen wir Ihnen das Allerbeste und dass Sie mit Ihrer Arbeit noch vielen Paaren weiterhelfen können. Auch Jennifer bedankt sich mit 2 Fotos.
Viele herzliche Grüße
Wir haben mit unserer Familie gesprochen!
Mein Mann (geb.1981) und ich (geb.1979) haben im Oktober 2009 geheiratet, kurz zu vor hatte ich die Pille abgesetzt. Meine Zyklen verliefen sehr unregelmäßig (30-50 Tage). Meine Frauenärztin sagte immer, dass wir uns keine Sorgen machen brauchen. Erst nach 12 Monaten ohne Schwangerschaft sollten wir an weitere Untersuchungen denken. Ich habe mich oft offen mit vielen über den unerfüllten Kinderwunsch unterhalten, auch in einschlägigen Foren. Und mir wurde immer wieder gesagt, dass wir uns doch mal untersuchen lassen sollten. Im Dezember/Januar 2010 blieb meine Blutung aus, auch die meiner älteren Schwester. Wir beide hofften sehr auf eine gemeinsame Schwangerschaft. Ihr Traum wurde erfüllt (im1.Übungszyklus) meiner war nur eine Follikelzyste.
Nach 10 Monaten hatten wir unsere ersten Termine, mein Mann beim Urologen für ein Spermiogramm und parallel dazu die ersten Termine in der Kinderwunschpraxis. Beim Urologen wurde meinem Mann eine Azoospermie diagnostiziert, auch beim 2. Spermiogramm. Die Ärzte im Kinderwunschzentrum meinten nur, dass das bei niedergelassenen Urologen meist so ausfällt und dann im Speziallabor doch besser aussieht. Wir ließen uns beim Genetiker beraten, da es schon Auffälligkeiten in beiden Familien gab (Fehlgeburten, Behinderungen, Totgeburten). Auch diese Untersuchungen blieben ergebnislos. Beim Spermiogramm im Kinderwunschzentrum wurden dann auch Spermien gefunden.
Wir waren total erleichtert und so startete im Dezember 2010 die 1. Downregulierung. Ende Januar war dann die 1. ICSI, bzw. Punktion (3 Eizellen). Kurz zuvor war mein Schwiegervater plötzlich verstorben. Bei meinem Mann wurden keine brauchbaren Spermien gefunden, wir gingen davon aus, dass die starke psychische Belastung durch den Tod die Spermienproduktion beeinträchtigt hat. Somit kam es zu keiner Befruchtung und folglich auch zu keinem Transfer. Daraufhin wurde uns geraten, bei meinem Mann eine Hodenbiopsie durchzuführen. In 8 Proben wurde nur in einer etwas gefunden. Trotzdem hatten wir große Hoffnungen und wagten kurz darauf den nächsten ICSI Versuch. Die 2. ICSI wurde auch wieder abgebrochen (ich hatte nur 1 Eizelle). Die Probe von der Hodenbiopsie war leider nicht verwendbar, da die Spermien durch das Einfrieren gelitten hatten. Mein Mann musste dann doch noch in die Klinik kommen, um noch mal Ejakulat ab zugeben, eventuell hätte ja etwas auffindbar sein können. Auch das blieb erfolglos.
Daraufhin wurde uns gesagt, dass wir kein gemeinsames Kind zeugen können. Wir sollen uns überlegen, ob Spendersamen oder eine Adoption für uns in Frage kommt. Das war ein großer Schock. An diesem Tag mussten wir noch auf die Hochzeit meines Stiefbruders. Adoption hatten wir für uns gänzlich ausgeschlossen. Wir haben uns ausgiebig von dem Kinderwunschzentrum über Samenspende aufklären lassen, haben das Seminar von Frau Dr. Petra Thorn besucht und haben eine juristische Beratung durchgeführt.
Unsere Familie und der enge Freundeskreis wusste, dass wir in Behandlung sind. Nur die Diagnose Azoospermie hatten wir bisher verschwiegen. Nachdem wir uns für die Möglichkeit Spendersamen entschieden hatten, war es uns ein Bedürfnis, die Familie (meine Mutter und ihren Ehemann, meinen Vater und dessen Lebensgefährtin sowie meine Schwiegermutter) aufzuklären. Meine Schwester und ihr Ehemann wissen immer über alles Bescheid. Sie ist meine engste Vertraute, sie kennt jeden Behandlungsschritt und was uns gerade beschäftigt. Aber dann kam die Frage „Wie klären wir auf?“. Wir sind beide nicht die großen Redner, und über so ein schwieriges und nerven belastendes Thema zu sprechen ist nochmal schwieriger. Große Angst vor den Reaktionen hatten wir nicht, aber das „Wie“ war eine große Frage. Von Frau Dr. Thorn kam der Tipp, dass einige Paare das Aufklärungsbuch „Die Geschichte unserer Familie“ zur Hilfe nahmen. Diesen Gedanken hatten wir auch schon mal und dann auch aufgegriffen. Da aber noch kein Kind aus Samenspende entstanden ist und wir keine falschen Hoffnungen machen wollten, dass ich schwanger bin, mussten wir das Buch abändern. So beschlossen wir, dass wir meinem Vater und seiner Lebensgefährtin ein Video (sie wohnen weiter weg und wir sehen uns nicht so oft) und dem Rest der Familie ein kleines Büchlein machen. Ich scannte Teile des Buches ein, ergänzte es an manchen Stellen mit einem eigenen Text und machte daraus ein kleines Video bzw. Buch. Die Reaktionen waren durchweg positiv. Mein Vater und seine Lebensgefährtin waren ganz gerührt, dass wir so etwas mit ihnen teilen und sie möchten einfach nur, dass wir zwei als Familie glücklich sind. Meine Schwiegermutter, die selbst viel mitgemacht hat in Bezug auf Kinderwunsch (3 Frühgeburten, 2 davon verstorben) war einfach nur froh, dass es immer noch eine Chance auf ein Enkelkind gibt und dass wir noch nicht aufgegeben haben. Meine Mutter hat uns schon zu einem früheren Zeitpunkt mal gesagt, dass egal was kommt wir auf sie zählen können und sie immer hinter uns steht. Auch sie war überglücklich, dass wir uns für diesen We g entschieden haben und die Chance auf ihr zweites Enkelkind besteht.
Dann erfolgte schon der 1. Zyklus mit Clomifen für eine Insemination, aber leider musste das wieder abgebrochen werden, da sich keine Eizelle entwickelt hat. Nun warten wir auf den nächsten Zyklus, mit stärkerer Stimulation. Und hoffen auf ein baldiges POSITIVES Ergebnis. Wenn ich das alles so niederschreibe und lese, weiß ich gar nicht wie ich bzw. wir das alles dieses Jahr ausgehalten haben. Ich danke meiner Familie, dass sie immer für uns da sind, uns auffangen, wenn wir drohen zu fallen, uns Kraft geben und uns finanziell unterstützen. Und wir sind fest davon überzeugt, die Familie kann einen nur unterstützen, wenn man offen und ehrlich darüber spricht und sie aufklärt.
Wir waren unsicher
Unsere Geschichte...
Angenehme Atmosphä
Angenehme Atmosphäre...
ich möchte Ihnen noch einmal für die angenehme Atmosphäre auf dem Aufklärungsseminar danken. Es war toll, wie Sie uns – die wir alle so unterschiedliche Geschichten haben – zusammengeführt haben. einerlei, ob unsere Kinder durch eine Samenspende alleine oder als Paar oder einer Eizellspende gezeugt wurden, alles wurde passend angesprochen und wir haben uns auch untereinander sehr gut ausgetauscht.
L. S.
Wir waren unsicher...
Wir waren uns vor dem Info-Nachmittag unsicher, ob die Aufklärung wirklich das Beste ist für uns und für unser Kind. Die gemeinsamen Gespräche haben uns gezeigt, dass wir eigentlich vor allem Angst hatten: Angst davor, wie andere reagieren könnten, wenn das Kind vielleicht offen über seine Zeugungsart spricht und Angst, ob unser Kind irgendwann mich als Vater ablehnen könnte. Unsere Angst ist uns gut genommen worden und wir sind jetzt zuversichtlich, dass wir gut mit vielen unterschiedlichen Reaktionen, die vielleicht von außen kommen, umgehen können. Auch wissen wir, dass andere ähnliche Ängste hatten und es hat uns gut getan, diese offen aussprechen zu können.
Verlag FamART
Hier finden Sie Bücher zu Aufklärung von Kindern nach Samenspende & Co, Ratgeber und Fachliteratur
Zum Verlag: www.famart.de
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FAQ
Häufige Fragen
Warum Kinderwunschberatung?
Weil viele die Phase des unerfüllten Kinderwunsches als regelrechte Lebenskrise empfinden! Eine Beratung kann Sie dabei untersützen, einen eigenen Weg zu finden, die Krise zu meistern und (falls relevant) Ihre Beziehung zu stärken. Scheuen Sie sich daher nicht, rechtzeitig Hilfe anzunehmen. Oft helfen wenige oder sogar nur eine Sitzung, um wieder Klarheit zu erlangen.
Warum Kinderwunschberatung bei mir?
Weil ich über 30 Jahre Beratungserfahrung in diesem Bereich habe und nicht nur Beratung anbiete: Ich bilde Fachkräfte für die Beratung aus, bin mit vielen Ärzten im Kontakt und sensibilisiere sie für die emotionalen Nöte Betroffener. Zudem habe ich aufgrund häufiger Kongressbesuche einen guten Überblick über das Geschehen im Ausland. Ich engagiere mich im wissenschaftlichen und politischen Bereich, auch hinsichtlich gesetzlicher Änderungen. Schauen Sie sich die anderen Bereiche meiner Homepage an, dann gewinnen Sie einen Eindruck meines Engagements.
Wie lange muss ich auf einen Termin warten?
Wenn Sie zeitlich flexibel sind, kann ich Ihnen in der Regel innerhalb von zwei Wochen einen Beratungstermin anbieten. Grundsätzlich sind die Zeiten ab 15.00 Uhr sehr begehrt, und wenn Sie darauf angewiesen sind, nach 15.00 Uhr einen Termin zu vereinbaren, kann es auch mehrere Wochen dauern.
Was passiert im Erstgespräch?
Im Erstgespräch ist es mir wichtig, dass ich Ihre Lebenssituation und der Grund, der zur Beratung führt, verstehe. Daher werde ich Sie bitten, mit Ihre Vorgeschichte und den aktuellen Beratungsanlass zu schildern. Außerdem werde ich Sie bitten, mir zu schildern, was Sie im Rahmen der Beratung erreichen möchten.
Auf Basis dieser Schilderung kann ich Ihnen eine ungefähre Einschätzung der Beratungsdauer geben. Gemeinsam können wir dann festlegen, ob eine einmalige Beratung ausreicht oder ob weitere Sitzung (und wenn ja, in welchen Abständen) sinnvoll sind.
Beraten Sie auch zu Eizellspende?
Ja, meine Beratung umfasst auch das Thema „Eizellspende“. Ich verstehe diese Beratung nicht zu einer Motivation zu dieser Behandlung, sondern dazu, dass Sie umfassend informiert eine eigenständige Entscheidung für oder gegen diesen Weg der Familienbildung treffen können.
Die psychosoziale Beratung ist grundsätzlich ergebnisoffen. Das bedeutet, dass niemand im Vorfeld wissen kann, welche Entscheidungen nach der Beratung getroffen werden und dass die Beratungsfachkraft nicht in eine Richtung lenkt. Dies betrifft jede Beratung, auch z.B. die Beratung eines Paare, das sich unsicher ist, ob es eine künstliche Befruchtung angehen soll oder eher ein Kind adoptiert. Auch in diesem Zusammenhang ist es mir wichtig, dass Paare gut informiert und bezogen auf ihre Lebenssituation und -erfahrungen eine für sich stimmige und tragfähige Entscheidung treffen können.
Ich habe nur eine kurze Frage, brauche aber keine Beratung!
Wenn Sie nur eine kurze Frage haben, rufen Sie mich einfach an! Wenn ich Zeit habe, stehe ich Ihnen gerne für ein paar Minuten zur Verfügung. Falls es knapp ist (weil ich z.B. gleich einen Beratungstermin habe), teile ich Ihnen dies mit, und Sie rufen später nochmals an.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Die gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernehmen idR. keine Kosten für psychosoziale Beratung.
Falls Sie mein Honorar nicht tragen können, bitte ich Sie, dies bei der Terminvereinbarung anzusprechen. Ich bin bemüht, dass keine Beratung aus Kostengründen scheitert! Ich kann Ihnen ein günstigeres Honorar anbieten. Außerdem biete ich einmal monatlich eine kostenfreie Beratung über donum vitae in Darmstadt an.
Die Kosten selbst zu tragen hat allerdings auch Vorteile:
Es gibt keine Diagnosenstellung für die Krankenversicherung; diese kann bei Eintritt in eine private Krankenkasse oder dem Abschließen z.B. von Lebens- oder Berufsunfähigkeitsversicherungen zu Einschränkungen oder Ausschlüssen führen. Auch gibt es keine Probleme bei der Beamtenanwartschaft.
In der Regel kann ich Ihnen innerhalb von 2 bis 3 Wochen einen Termin anbieten.
Die Kosten können Sie ggf. steuerlich geltend machen; Ihr Steuerberater berät Sie hierzu sicher gerne.
Beratung persönlich oder per Video/Telefon?
Ich ziehe die persönliche Beratung trotz aller technischen Möglichkeiten vor. In der persönlichen Beratung entsteht ein ungestörter Raum, der für das Besprechen persönlicher oder sogar intimer Themen wichtig ist. Auch gibt es keine lästigen technischen Probleme.
Allerdings hat die Pandiemie Covid-19 meine Haltung dazu verändert. Mittlerweile habe ich die Erfahrung gemacht, dass auch eine Beratung per Video gut funktionieren kann. Und sie ist natürlich mit viel Zeit- und Kostenersparnis verbunden, Meine Empfehlung ist daher: Überlegen Sie, ob Sie nicht doch den Weg in meine Praxis auf sich nehmen. Und falls dies für Sie nicht möglich ist, stehe ich Ihnen selbstverständlich per Video oder Telefon zur Verfügung.


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Praxis
Meine Praxis ist im schwarz-weißen Hinterhaus in der Langener Str. 37. Sie können das Tor an der Straße aufstoßen und zum Hinterhaus durchgehen.
Dort sehen Sie am Haus ein Praxis-Schild. Die Praxis selbst ist im Untergeschoß. Einfach um die Treppen herum und nach unten gehen.
Sie können den goldenen Gong schlagen oder die Klingel am Praxis-Schild oder im Unterschoss betätigen.
Bitte beachten Sie, dass das Gelände und der Praxiseingang videoüberwacht sind.
Adresse
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Hinterhaus
64546 Mörfelden
Telefon
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am besten zwischen 9.00 und 12.00 Uhr
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